Medizinische Massagen

Was sie erwartet

Professionelle Massage als eigenständige Behandlung oder als Ergänzung zu anderen Therapieformen

Bevor ich mit einer Massage beginne, mache ich mir ein Bild von Ihnen und Ihren Beschwerden um die nachfolgende Behandlung, entsprechend Ihren individuellen Beschwerden und Bedürfnissen, zu planen.
Bei der Erstkonsultation fallen die Anamnese (Befragung), Inspektion (Sichtbefund) und Palpation (Tastbefund) umfangreicher aus als bei den Folgeterminen.

Aus meinem Angebot von Therapieformen wähle ich dann, individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden und Bedürfnisse, gezielt die geeignete Massagetechnik oder Kombinationen für Sie aus.

Allgemein regen Massagen die Selbstheilungsprozesse des Körpers an. Sie wirken durchblutungsfördernd und anregend auf die Funktionen von Haut, Atmung, innere Organe, den Blutkreislauf und den Lymphfluss. Sie führen zu psychischer und physischer Entspannung und wirken ausgleichend auf den Energiekreislauf.

Massagen können als therapeutische Behandlung, aber auch zur Prävention eingesetzt werden.

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Klassische Massage - der Klassiker unter den Massageformen

In der Klassischen Massage wird mit verschiedenen Grifftechniken gearbeitet.
                                       Auf diesem Bild sehen sie eine S-förmige Knetung des Trapeziusrandes um muskuläre
                                       Spannungen zu lösen.

Die Klassische Massage ist eine Reiztherapie, bei der mit der Hand Massagegriffe in allen Geweben der Körperdecke und Muskulatur ausgeführt werden. Sie dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreize. Die Massage wird mit oder ohne Öl ausgeführt.

Ihre Wirkung beruht auf der Förderung der Durchblutung und des Stoffwechsels am Ort der Massage sowie dem Lösen von Verklebungen und somit einer besseren Verschiebbarkeit einzelner Gewebeschichten untereinander.
Sie hat entstaunende und anregende Wirkung auf das Lymphsystem, regulierende Wirkung auf den Muskeltonus, den Blutdruck, Puls, Atmung und Schlaf. Sie beeinflusst reflektorisch die inneren Organe, kann die Muskelspannung steigern oder entspannen.
Sie führt zu psychischer Entspannung, Schmerzlinderung und einem Ausgleich des Energiekreislaufes.

Das Drücken von schmerzhaften Punkten (Triggerpunkten) und das Dehnen von Muskeln bilden eine therapeutische Ergänzung.

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Fussreflexzonentherapie – ein uraltes Naturheilverfahren

In der Fussreflexzonentherapie wird viel punktuell gearbeitet. Die Fusssohle
                                      bildet den Rücken vom Gesäss bis zum Kopf ab. Sind die Zonen oder Punkte belastet,
                                      kann die Behandlung des entsprechenden Punktes schmerzhaft sein.

Die Fussreflexzonentherapie basiert auf dem Prinzip, dass es Bereiche und Punkte an den Füssen gibt, die jedem Organ, jeder Drüse und Struktur des Körpers entsprechen. Durch eine gezielte Behandlung dieser Zonen kann regulierend auf die Tätigkeit von Organen Einfluss genommen, sowie die Selbstheilungskräfte und die Regenerationsfähigkeit des Organismus gestärkt werden. Die reflektorische Behandlung von skelettalen und muskulären Beschwerden, die reflektorische Lymphdrainage und das Entstören von Narben bilden eine therapeutische Ergänzung.

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Bindegewebsmassage – geht bewusst unter die Haut

In der Bindegewebsmassage gibt es grundsätzlich zwei Techniken, die sich
                                       von einander unterscheiden. Bei der einen Technik sitzt der Patient und es
                                       werden, wie auf dem Bild sichtbar, Zugreize auf das Gewebe des Rückens
                                       ausgeübt.

Bei der Bindegewebsmassage werden, durch spezielle Dehn- und Zugreize, Bereiche der Haut und Unterhaut behandelt in denen sich Funktionsstörungen und/oder Erkrankungen innerer Organsysteme zeigen. Es wird eine reflektorische regulierende Wirkung auf die Organtätigkeit und Muskelspannung erzielt und durch eine örtliche Durchblutungssteigerung auch positiv auf den Hautzustand Einfluss genommen.

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Manuelle Lymphdrainage – die feine Technik mit grosser Wirkung

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine feine Technik die hilft, Flüssigkeiten
                                      im Gewebe zu verschieben, den Lymphtransport anzuregen und neue Transportwege
                                      für überschüssige Gewebsflüssigkeit zu öffnen. Die Wundheilung wird gefördert.
                                      Pump- und Schubgriffe, wie auf dem Bild am Unterschenkel zu sehen, werden vor
                                      allem an den Extremitäten angewendet.

Bei der manuellen Lymphdrainage wird durch langsame, rhythmische, kreisförmige und spiralige Verschiebung der Haut der Lymphtransport angeregt und gesteigert.

Die Behandlung wirkt entstauend bei Schwellungen nach Verletzungen, Operationen, in der Schwangerschaft und bei Störungen des Lymphsystems. Als Vorbereitung einer Operation schafft die Lymphdrainage bessere Bedingungen für die Wundheilung, ausserdem wird sie bei der Narbenbehandlung eingesetzt. Sie regt die Immunabwehr an, wirkt schmerzhemmend und entspannend auf die Muskulatur.

Lymphödemen

Bei Lymphödemen wird zusätzlich die Kompressionstherapie angewendet um den Behandlungsfortschritt zuerhalten. Man spricht dann von der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie.

Diese setzt sich zusammen aus:

In der Intensivphase ist die Bandagierung wichtig, um den Therapieerfolg zu erhalten. In Zusammenarbeit mit dem Orthopädiefachgeschäft wird nach einigen Behandlungen ein Strumpf ausgemessen und angepasst um das Ergebnis zu bewahren.

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Elektrotherapie – Anwendungen mit Strom

Ein Gebiet der Elektrotherapie ist die Behandlung mit Ultraschall. Die
                                       Indikationen sind vielfältig. Auf dem Bild ist die Ultraschallbehandlung am
                                       Ellenbogen zu sehen.

Unter Elektrotherapie versteht man die Anwendung von Strom und/oder Ultraschall, lokal oder reflektorisch. Sie wird in Kombination mit anderen Therapieformen eingesetzt. Die Stromform und Intensität wird entsprechend dem Ziel der Therapie, wie Durchblutungssteigerung, Schmerzhemmung, Muskelentspannung, Muskelkräftigung, Nervenstimulation, Förderung der Wundheilung, gewählt.

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Hydrotherapie – die Heilwirkung des Wassers

Eine der einfachsten Anwendungen der Hydrotherapie im Praxisalltag ist die
                                      sogenannte heisse Rolle. Hierbei wird ein Handtuch halbiert, straff trichterförmig
                                       aufgerollt und mit heissem Wasser gefüllt. Die Wärme kann so auf die betroffenen
                                       Stellen appliziert werden. Eine weitere Möglichkeit der Wärmeapplikation mit
                                       entspannender Wirkung sind heisse Steine, so genannte hot stones, und erwärmte
                                       Kräuterstempel, welche auch über die freigesetzten ätherischen Öle ihre
                                       zusätzliche Wirkung entfalten können.

Unter Hydrotherapie versteht man die gezielte Anwendung von Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen und unterschiedlichen Temperaturen. Die Hydrotherapie wirkt auf den Organismus vor allem reflektorisch über die Haut auf Organe, Nervensystem und Bewegungsapparat. Sie wird eingesetzt zur Durchblutungssteigerung und Entspannung, zum Gefässtraining und Anregung des Immunsystems, sowie zur Schmerzlinderung. Im Praxisalltag findet sich die Hydrotherapie vor allem als Wärmeanwendung in Form der heissen Rolle oder als Kälteanwendung in Form einer Eismassage. Gerne gebe ich Ihnen unterstützende Tipps für Anwendungen zuhause, zum Beispiel in Form von Wickeln, Waschungen, Bädern und Kräuterzusätzen.

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